gemeinsam unterwegs, mit Christus im Zentrum

In uns gepflanzte Worte

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Gott Redet – na und? Was haben wir davon, dass Gott spricht? Hat es irgendwelche reellen Auswirkungen in unserem Leben? Jakobus schreibt in seinem Rundbrief an die ersten Gemeinden, dass Nachfolger Jesu das Wort Gottes, das in sie gepflanzt wurde, mit Sanftmut annehmen sollen: wie ein Same, der in die Erde gesetzt wird, aufgeht, wächst und dann auch Frucht bringt – eben Auswirkungen hat.
Der ganze Jakobusbrief enthält eine Fülle von „Auswirkungen“, die Gottes Wort hat, wenn wir es nicht nur hören sondern „hegen und pflegen“. Sie sind meistens als Imperativ formuliert, wodurch sie in unseren Ohren vielleicht „unsympatisch“ klingen. Aber dennoch sind sie erstrebenswert, denn sie sind das Mittel, über das Gottes Wort mit uns zum Ziel kommt: es „σῶσαι τὰς ψυχὰς ὑμῶν“ (= rettet eure Seelen; bzw: heilt/schützt/rettet unser(en) Atem/Geist/Leben/Seele), wie es in Jak 1,21 heißt.

All diese Imperative im Jakobusbrief, die Auswirkungen von Gottes Wort in unserem Leben, dienen offensichtlich dem Erhalt, der Verbesserung und dem Bauen von Beziehungen. Es sind „Umgangsformen“, die uns helfen, nicht Einsamkeit zu ertrinken sondern eingebunden zu sein in das, was unser Leben lebenswert und glücklich macht: starke, tragfähige Beziehungen. Dazu macht uns das „in uns gepflanzte Wort“ fähig und führt unser Leben ins Gute.

„Gottes Reden, sein Wort, seine Liebeserklärung an dich, trägt keine Frucht, wächst nicht, ist nicht gekeimt, ist bei dir nicht angekommen – wenn man es nicht hört.“

Jakobus richtet seinen Fokus in besonderer Weise auf unsere Zunge, auf das, was wir sagen: „Jede Art von Tieren und Vögeln und Schlangen und Seetieren wird gezähmt und ist gezähmt vom Menschen, aber die Zunge kann kein Mensch zähmen, das aufrührerische Übel, voll tödlichen Gifts.“ (Jak 3,7-8). Worte sind unglaublich mächtig. Unser ganzes frommes Leben, dass wir am Sonntag Vormittag kultivieren, nähren und herausputzen kann mit einem einzigen Wort umgeschmissen und als „möchtegern“ enttarnt werden.
Wie gut, dass Gott uns auch dann nicht verdammt, wenn wir 2 Mrd Mal scheitern – er bietet uns auch 3 Mrd Mal seine Vergebung an – und er möchte mit seinem Wort Veränderung in uns bewirken. Lass es ihn tun!

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