Vorfreude

In diesen Tagen sind die Nachrichten voll von politischen Entscheidungen, über die sich viele Menschen freuen: Gastronomiebetriebe freuen sich darüber, dass sie ihre Restaurants wieder öffnen können. Die Tourismusbrange freut sich, weil die Chancen steigen, dass sich im Sommer tausende Urlauber auf ihre Wege machen werden. Wir CZIler dürfen uns freuen, weil die neuen Erlasse der schleswig-holsteinischen Landesregierung gemeindliche Veranstaltungen (unter Auflagen!) wieder möglich machen.

Vorfreude, so sagt man, sei die schönste Freude. Genauso wie spontane Glücksmomente erhöht sie den Endorphin-Spiegel und vermindert Stressgefühle. Und dabei wird sie nicht von irgendwelchen Enttäuschungen getrübt, weil die ja genauso in der Zukunft liegen, wie das Ereignis, auf das man sich freut. Da ist es nicht verwunderlich, dass in einer experimentellen Studie gezeigt werden konnte, dass mehr als die Hälfte der Teilnehmer ein freudiges Ereignis lieber drei Tage verschieben würde, als es sofort zu erleben.

Neben der Aussicht, dass wir uns in nicht allzu ferner Zukunft wieder persönlich im Christuszentrum begegnen können, haben wir noch einen anderen Grund, der uns ständig in Vorfreude schwelgen lassen könnte: unser Zentrum – Christus – wird wiederkommen. Wir wissen zwar nicht wann; aber das spielt für die Vorfreude eigentlich auch gar keine Rolle. Denn wir wissen dass. Er wird kommen, in Herrlich, siegreich und voller Liebe. Und das wird eine Freude sein, die alles Bekannte in den Schatten stellen wird. Und die Gewissheit, dass er kommen wird, darf uns jetzt schon ein breites, ansteckendes Lächeln aufs Gesicht zaubern!

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